Cold City

In unserer letzten Ausgespielt-Episode haben wir das britische Rollenspiel „Cold City“ vorgestellt. Am Wochenende wurde es dann von uns auch mal in einer kleinen Runde angetestet.
Als Freund besonders schlanker Systeme hat mir die Spielmechanik sehr gut gefallen. Die Charaktererschaffung war schnell zu durchschauen – und ebenso schnell umgesetzt. Drei Attribute, ein paar Vor- und Nachteile – und damit hatte es sich auch fast schon. Als Besonderheiten kommen hier die geheimen Agendas und das Vertrauen zu den anderen Spielercharakteren hinzu.
Auch das Szenario ist reizvoll. Wir fanden uns im Berlin des Jahres 1950 wieder. Neben meiner britischen Kollegin und meinem französischen Kollegen vertrat ich die Sache der Sowjetunion in einer Spezialeinheit, die sektorübergreifend nach geheimnisvollen Hinterlassenschaften der Kriegszeit fahndet und diese unschädlich macht.
In unserem Fall ging es um eine Art wildgewordener Dämon, der sich in einem unschuldigen Berliner Bürger festgesetzt hatte.
Hat ein bisschen was von Hellboy, Cthulhu und ähnlichem – sehr spaßig also.
Hinzu kommt der Aspekt, dass die Spieler bei erfolgreichen Würfelproben Erzählrecht erhalten. In unserem kleinen Test-Abenteuer kam dies nur am Rande zum tragen – aber ich kann mir gut vorstellen, dass dies zu einer sehr interessanten Story-Entwicklung führen kann.

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