101

Zum Ende der Woche mal ein paar unzusammenhängende Anmerkungen von meiner Seite.

Zunächst möchte ich auf den Artikel zur Würfelhistorie hinweisen, den ich bereits vor einer Woche auf der Basis von Dominiks Recherche für den Rollenspiel-Almanach verfasst habe. Besonders gefreut hat mich der Kommentar von Michael, der das Foto eines 1.900 Jahre alten W20 verlinkt hat.

In gut einer Woche ist die Aufnahme der nächsten Ausgespielt-Episode angesetzt. Intern plant und feilt das Ausgespielt-Team natürlich schon fleißig an den Themen. Ob wir die unlängst mal wieder durchs Dorf gejagte Sau namens „Ende des Pen&Paper-Rollenspiels“ überhaupt einer Erwähnung für würdig befinden, haben wir noch nicht final beschlossen.

Alles weitere unterliegt selbstredend strengster Geheimhaltung. Lasst euch überraschen.

Kürzlich habe ich – auch zu Recherchezwecken für mein Silmarillion-Rollenspiel-Projekt – das „Buch der Verschollenen Geschichten“ ausgelesen. Sehr schöne Lektüre – auch wenn sie das Tolkiensche Universum noch in einem sehr rohen unfertigen Zustand zeigt. Andererseits sind viele Details ausgearbeitet, die man im Silmarillion vermisst.

Dadurch war es – neben dem literarischen Genuss – auch eine ergiebige Ideen-Quelle für mein Projekt.

Worüber ich mir noch (neben vielem Anderen) Gedanken machen muss, ist die Darstellung von Kultur und Gesellschaft des Ersten Zeitalters. Während das Zeitalter des Ringkriegs doch recht spätantik/mittelalterlich daherkommt (und teilweise sogar noch moderner, wenn man an den zeitungslesenden Bilbo Beutlin denkt) – bin ich mir nicht ganz sicher, wie archaisch bzw. andersartig die Tage Beleriands darzustellen sind. Von Gasthäusern und vergleichbarer Infrastruktur ist meines Wissens nie die Rede – dafür von Städten, Straßen und Landwirtschaft. Viele Menschen und Elben dürften dennoch vorwiegend als Jäger, Sammler und Viehhirten leben. Nun … ich werde mir was einfallen lassen.

Schließlich ist bei Spiegel Online mal wieder was zum hoch interessanten Thema Quantenteleportation zu lesen. Kann mir ein Physiker noch mal erklären, warum das nicht zur überlichtschnellen Datenübertragung genutzt werden kann (so sehr ich mir das wünschen würde)?

Abgesehen davon werden wir das selbstredend für unser noch namenloses SF-Rollenspiel-Projekt verwursten. Ich glaube, wir haben in einer Ausgespielt-Episode mal angedeutet, dass wir da was in Arbeit haben. Ist natürlich auch noch streng geheim! 🙂

4 Gedanken zu „101“

  1. Ich glaube, ich habs sogar verstanden. 🙂 Um bei dem Kugel-Gleichnis zu bleiben: Ich ziehe also blind eine Kugel – und bei der Gegenstation auf Tau Ceti 3 springt eben diese Kugel aus der Kiste, richtig? Und da ich ja selbst vorher nicht wusste, welche Kugel ich ziehe, hat diese „Information“ für den Tau-Cetianer auch keinen Zweck – ich konnte sie ja nicht beeinflussen. Klingt einleuchtend.

  2. Ah, eine Steilvorlage! Quantenteleportation: Das Problem zur Informationsübertragung ist, dass Du das Messergebnis nur bedingt beeinflussen kannst. Wenn Du an Teilchen A eine Messung vornimmst, weißt Du dann zwar zu einem gewissen Grad, was der Kollege am anderen Ende des Labors an Teilchen B messen wird (das hängt auch noch davon ab, was man für einen Zustand bei der Messung rausprojiziert, aber für genauere Details müsste ich mich auch mehr einlesen), aber damit hast Du dem ja keine Information übermittelt.

    Vergleichbar wäre, wenn Du aus einer Kiste mit einer schwarzen und einer weißen Kugel blind eine ziehst, zum Mond fliegst, und da erst schaust, welche Farbe Deine Kugel hat. In dem Moment hast Du die Information, welche Farbe die zurückgelassene Kugel auf der Erde hat, aber damit kannst Du mir ja nichts mitteilen.

    An dem Gestammel mit dem Projizieren und so weiter oben sieht man dann, dass durch Quantenmechanik halt doch Hoffnung zur Informationsübertragung aufkommt. Demnach könnte man durch Auswahl, welche Komponente man misst, doch das Ergebnis des anderen Messers zumindest statistisch beeinflussen. Ob das wirklich für eine Informationsübertragung ausreicht, muss man aber richtig ausrechnen. Ich wollte nur klar machen, warum Quantenteleportation erst einmal einfach gedacht nichts zur Informationsübertragung bringt.

  3. Das Bild hatte ich auch gesucht… Und ich freu mich auf Ausgespielt! – auch ohne „Rollo am Ende“-Diskussion. Obwohl doch die überwiegende Mehrheit sagt, „Nöö, ist nicht so!“.

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