Ich 2.0

Veröffentlicht von Nerdlicht Nerdlicht am

Teils aus beruflichen Gründen vor allem aber aus privatem Interesse befasse ich mich mehr oder weniger oberflächlich mit dem Thema web 2.0

Gerade in letzter Zeit habe ich diesbezüglich einige neue Dinge entdeckt – für mich Anlass genug, mal einen kleinen Überblick zu präsentieren, wo (und unter welchem Namen) ich mich im Internet so rumtreibe – und was gerade mit Hinblick auf phantastische Hobbies davon zu halten ist.

Twitter: Unter dem Namen nerdlicht zwitschere ich jetzt seit einiger Zeit. Und ich muss gestehen, dass es – obwohl sich mir der Sinn noch nicht restlos erschlossen hat – irgendwie Spaß macht. Aus Hobby-Sicht hab ich hier auch noch keinen großartigen Mehrwert entdeckt – außer dass man vielleicht einen weiteren Verbreitungskanal für seine Blogeinträge und den ein oder anderen kurzen Gedanken hat. Themen, mit denen ich keinen Blogeintrag vollbekommen hätte, können hier mal eben angerissen werden. Ich werde das Experiment auf jeden Fall weiterführen.

Ermutigend in den letzten Tagen auch, dass sich mir die ersten Spam-Follower anschließen – dann ist man im Web doch erst wer … 🙂

Reliwa: Die Seite habe ich kürzlich erst entdeckt – und bin schier begeistert. Unter dem Namen Treanor bin ich hier gerade recht aktiv. Eigentlich überhaupt nichts besonderes: Man kann Listen seiner gelesenen Bücher, gehörten Musik und gesehenen Filme anlegen, verwalten, bewerten und rezensieren – das gleiche noch mal mit Dingen die man noch lesen/hören/sehen möchte (bzw. Readlistenwatch). Das Ganze ist auch noch schön mit Amazon und Ebay verknüpft, sodass man seine Wünsche auch schnell erfüllen kann. Sicher – letztlich kann man sowas auch bei Amazon direkt machen. Hier find ichs aber irgendwie übersichtlicher und netter. All das ist natürlich mit einer Community verbunden – man kann stets gucken, was die Freunde so gerade konsumieren sowie sich in Foren austauschen.

Sehr schön auch die Möglichkeit, entsprechende widgets in die eigene Seite zu integrieren (siehe rechts).

Fundus Ludi (EDIT: gibt’s nicht mehr): Auch hier hab ich mich kürzlich erst als Treanor angemeldet, um meine Rollenspiele und Abenteuer hochzuladen und diskutieren zu lassen. Diskutiert wurde darüber noch nicht so viel … ich habe mich aber auch noch nicht sonderlich darum bemüht, Feedback zu provozieren. Ich bleibe also bei meinem Urteil, dass es sich hier gerade für den Freund des Pen&Paper Rollenspiels um eine hervorragende Seite handelt. Neben der Datenbank für Rollenspielmaterial findet sich hier ein umfangreiches Forum und alles, was eine Community so braucht.

Xing: Beim ehemaligen OpenBC findet man mich schon seit geraumer Zeit – selbstredend unter meinem „Realnamen“. Hauptsächlich bin ich hier mit alten Schulkameraden und Arbeitskollegen vernetzt und nutze die Plattform vor allem wie einen Mailanbieter. Seit kurzem hab ich mich auch zu zwei einschlägigen Gruppen zum Thema Phantastik und Rollenspiel gesellt, bin in den entsprechenden Foren aber bislang noch nicht sonderlich aktiv geworden.

Netvibes: Die Seite kann ich nur jedem empfehlen. Für mich ist sie seit langem unverzichtbar. Hier kann man für sich zentral und individuell quasi das gesamte Internet verwalten: Favoritenlisten, RSS-Feeds und unterschiedlichste nützliche Widgets.

Das Ganze hat auch eine Community-Komponente, die ich aber nicht nutze. Ein bisschen hab ich mal an meiner „öffentlichen Seite“ rumgebastelt, falls sich da mal jemand hin verirren sollte … 🙂

last.fm: Diese schöne Web-Radio-Seite nutze ich leider viel zu selten. Daher ist mein Profil unter dem Namen Treviathan nicht allzu aktuell. Über meinen Musikgeschmack kann man sich dennoch einen kleinen Überblick verschaffen … 🙂

Stumble Upon: Das Prinzip dieser Seite ähnelt dem von last.fm – nur geht’s hier um Websites. Man gibt in seinem Profil seine Interessen an und kann dann per Knopfdruck durch das Internet „stolpern“. Man bekommt zufällig eine Seite präsentiert, die man dann gut oder doof finden kann – und verfeinert dadurch sein Profil immer weiter. Das Ganze hat natürlich auch eine Community und diverse web2.0-Funktionen angebunden.

Eine Zeit lang hab ich Stumble Upon recht intensiv genutzt und ne Menge SF-/Fantasy-/Rollenspiel-Relevantes gefunden. Die Suchtgefahr dieser Seite ist doch arg hoch.

Folgende Seite hält einen übrigens gut über neuen Spielkram im Netz auf dem Laufenden: Web2.0.de. Hin und wieder lohnt sich ein Blick darauf – auch wenn momentan anscheinend fast nur Twitter-Klone und -Anwendungen entwickelt werden.

Naja, und dann sind da natürlich die Blogs. Die führe ich hier nur der Vollständigkeit halber noch mal auf (allesamt übrigens auch per rsp-blogs.de zu erreichen – sehr empfehlenswerte Seite!)

Schreiberlings-Egozine (EDIT: so hieß mein Blog früher, als es noch bei blogger.com weilte) (hiermit treibe ich die Selbstreferenz dieses Artikels auf die Spitze): Als Schreiberling schwafel ich nun schon seit geraumer Zeit über dies und das und präsentiere meine Rollenspiele – und das mit ungebrochener Freude. Der geneigte Nutzer von rsp-blogs.de hat vielleicht bemerkt, dass ich mich dort jetzt mit einem neuen Banner präsentiere … 🙂

Ausgespielt-Blog: Als Roland präsentiere ich hier seit über einem Jahr mit meinen Mitstreitern Torben, Sandra und Jens unseren allseits beliebten Podcast – und der anhaltende Erfolg gibt uns Recht … 🙂

Rollenspiel-Almanach: Auch hier steuere ich ab und an mal als Roland einen Artikel bei. Ist mir stets eine große Ehre und Freude.


Kommentare ( 4 )

  1. AntwortenArneBab
    Ich glaube die heutigen Blögs können wir schon als Web2.0 werten - Trackbacks and Aggregatoren mit Bewertungsfunktion und Tag-Clouds (rsp-blogs) passen doch sehr gut zu web2.0 Konzepten :) Ansonsten ist web2.0 sowieso nicht so eng umrissen - wird je nach Bedarf von Leuten neu definiert ...
  2. AntwortenRoland
    @Sven: Du hast natürlich vollkommen Recht. Ich gestehe, den Begriff willkürlicherdings etwas weit gefasst zu haben.
  3. AntwortenSven
    Nur sind Blogs gar kein Teil des Web 2.0. Immerhin gibt es den Begriff schon seit über 10 Jahren (und ich hatte damals '98 schon eines) und selbst der Begriff Blogosphere wurde bereits 1999 geprägt.
  4. AntwortenTheClone
    Netter Artikel, denn er hat mich auf die eine oder andere Idee gebracht :) Und hilft gegen die Langeweile auf der Arbeit... ;)