Wie ich es schaffte, eine NextGEN-Bildergalerie anzulegen (mit Lego)

Lego-Raumjäger
Staubig aber noch gut in Schuss: mein alter Lego-Raumjäger

Meine beiden Umzüge – in echt und digital – brachten zwei Dinge mit sich. Erstens: Ich hab mein altes Lego wieder hervorgekramt und festgestellt, dass die Raumschiffe, die ich damals als Jugendlicher entworfen und gebastelt hatte, alle noch intakt sind. Zweitens: Ich kann hier mit WordPress endlich schöne Bildergalerien basteln.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Eigentlich nix – außer dass ich die Legoraumschiffe kurz vor dem RL-Umzug fotografiert habe und mit diesen Bildern nun nach meinem digitalen Umzug eine erste (Test-)Galerie basteln wollte. Das WordPress-Plugin der Wahl ist in solchen Fällen NextGEN – weit verbreitet, hochgelobt … aber hat so seine Tücken. Wenn man den Dreh raushat sieht’s durchaus schick aus. Bis dahin war es – zumindest für mich – aber ein steiniger Weg …

Thumbnails? Slideshow? Oder was?

Ich überspringe mal den ganzen Teil mit der grundsätzlichen Funktionalität des Plugins. Das hielt ich noch für recht selbsterklärend – und kann man ja auch in diversen Tutorials nachlesen. Soviel nur: Man lädt die Bilder halt mit dem Plugin en bloc hoch und bettet die so erzeugte Galerie dann per Kodeschnipsel in den gewünschten Artikel ein. Soweit ganz einfach.
Was mir zunächst nicht ganz klar war: Welche Darstellungsformen gibt’s jetzt eigentlich? In den Optionen des Plugins scheint es da nur „Thumbnails“ (also eine Liste anklickbarer Miniaturbilder) und „Slideshow“ (die Bilder rotieren automatisch) zu geben. Die wollte ich eigentlich beide nicht – sondern eine stinknormale Bildergalerie, die ein Bild zur Zeit anzeigt und die der User dann einfach durchklickien kann.
Wie man das halt so kennt.
Die Lösung dafür mailte mir ein guter Freund – man bette die Galerie einfach mit dem imagebrowser-Befehl ein (also: eckige Klammer auf imagebrowser id=xx eckige Klammer zu).
Aber damit fingen die Probleme erst an …

Bildbreite WTF?

Die gewünschte Darstellungsform war gefunden – aber warum waren die Bilder hier so breit, dass sie über den Rahmen hinaus gingen?
Nun gut, unter Galerie/Optionen kann man ja auch die Bildbreite einstellen – kein Effekt.
Dann also die Bilder allesamt in Galerie/Galerie verwalten verkleinern – kein Effekt.
Vielleicht die Bilder in kleinerem Format neu hochladen? Kein Effekt – der zieht die sogar größer WTF?!?

In meiner Verzweiflung habe ich den allwissenden Herrn Google befragt, der mich an ein Forum verwies, in dem es hieß, dass dieses Problem nur in der CSS-Datei zu beheben sei. Nun sind meine Programmierkenntnisse kaum mehr als oberflächlich zu nennen – aber die dort zu lesende Anleitung hab ich durchaus nachvollziehen können.

„Mein“ fieser CSS-Hack

Jeder echte Coder wird jetzt müde oder gar hämisch lächeln. Aber so hab ich’s schließlich gemacht und verstanden:
Über Galerie/Style hat man in WordPress direkten Zugriff auf die CSS-Datei und kann sie dort ändern (es sei denn das Teil ist – wie bei mir – aufgrund besonderer FTP-Einstellungen schreibgeschützt, dann muss mans halt direkt auf dem FTP-Server mit irgendeinem Editor machen). Im Original ist die Bildbreite an der entsprechenden Stelle mit 100% angegeben, was sich aber anscheinend nicht auf die Contentbreite sondern auf einen drumherum liegenden DIV-Container bezieht, dessen Breite vermutlich in einer CSS-Datei von WordPress oder dem jeweiligen Theme oder sonstwo definiert wird.
Der Lösungsvorschlag in besagtem Forum sieht jetzt vor, die Bildbreite in der CSS-Datei einfach „hart“ mit einer festen Pixelgröße zu definieren. Parallel dazu muss man noch ein margin left definieren, um das Bild dann einigermaßen zentriert zu haben.
Selbst mir als Laie ist klar, dass diese Lösung nicht sonderlich elegant ist – allein weil das Ergebnis je nach Bildschirmauflösung sehr unterschiedlich ausfallen kann.

Aber es ist der einzig gangbare Weg, den ich auf die Schnelle gefunden habe …

Und nu?

Mit der Lösung kann ich soweit erst mal gut leben. Ich bin aber für jeden Tipp dankbar – und wenn einer einfach nur ein besseres Bildergalerie-Plugin weiß …

Hier aber endlich meine Lego-Bildergalerie …

Ich weiß, das ist nix dolles. Als ich das als Jugendlicher gebastelt habe, war ich aber mächtig stolz drauf. Zumindest hat mir das Basteln Spaß gemacht. Aber damals gab’s auch noch kein Internet, sodass ich keine Ahnung hatte, was für richtig coole Lego-Sachen es so geben kann …
Soll ja auch nur als Beispiel dienen … 🙂

Edit: Zwischenzeitlich habe ich das etwas sperrige Plugin wieder entfernt. Mit Imgur geht das alles ja auch viel einfacher …

3 Gedanken zu „Wie ich es schaffte, eine NextGEN-Bildergalerie anzulegen (mit Lego)“

  1. Hättest die Modelle ja ein wenig abstauben können 😉

    Galerie sieht gut aus. Hab mein Blogdesign auf Responsive umgestellt und dabei den Weg der dunklen Seite genommen. Plugin installiert und fertig. Kannste bewundern.

    1. Die haben tatsächlich vorher ein Spülwasser-Bad genommen – hat nix geholfen. Tipps zur effektiven Lego-Reinigung sind sehr willkommen.

      Deine BG-Variante ist aber auch sehr schick. Ebenfalls NextGEN oder was anderes?

      1. Legos in ein Kopfkissen schütten und ab damit in die Waschmaschine bei kalt max. 30° und Flüssigwaschmittel…hab gehört das hilft

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