Might Makes Right – ein kostenloses Barbaren-Browsergame hat mich in seinen Klauen

Der durchgeknallte Typ vom Nerd-Wiki Fantasy Blog (unbedingt empfehlenswert!) hat mit einem anderen durchgeknallten Typen ein kleines aber feines Browsergame gebastelt.

Nun lasse ich von so was ja generell die Finger, da ich ganz genau um meine diesbezügliche Suchtanfälligkeit weiß – eigentlich …

Naja, in diesem Fall hab ich mal ne Ausnahme gemacht.

Barbaren gehen immer
Idee und Ausführung des Spiels sind denkbar simpel: Man bastelt sich einen Fantasy-Barbaren a la Conan, rüstet ihn mit Waffen, Rüstung, Reittier und weiblicher Begleitung aus, schickt ihn dann auf Quests und Abenteuer und lässt ihn gegen andere Spieler-Barbaren im Zweikampf antreten.
Damit levelt man ihn nach und nach hoch und rüstet ihn mit immer besserem Equipment aus. Gelegentliches Glücksspiel und Alkoholkonsum runden das Barbaren-Erlebnis ab.

Browsergame halt …
Das alles ist nach Art des klassischen Rollenspiels aufgezogen: Man hat seine üblichen Werte und pimpt sie mit Waffen, Tränken, magischen Schmuckstücken usw. auf. Kleine Besonderheit hier: Das jeweilige „Babe“ (die weibliche Begleitung) macht im Kampf einmalig Schaden im Wert des eigenen Charismas.
Wie für ein Browsergame oft üblich finden die spannenden Dinge natürlich im Hintergrund statt. Die Kämpfe, Abenteuer und Quests werden per Zufallsgenerator errechnet. Als Spieler sieht man dann ein Standbild oder eine kleine Kampf-Animation.

Grumpf rockt das Haus
Dennoch macht’s irgendwie Spaß … Meinen Grumpf hab ich schon auf Level 15 gebracht. Er darf sich jetzt offiziell „Oger Slayer“ nennen, hat etliche andere Barbaren im Zweikampf besiegt – und dürstet nach weiterem Blut.
Also kommt nur her!
Man kann sich auch in Gilden zusammentun.

(beinhae) kostenlos
Und das beste: Datt janze kost nix! Naja … beinahe … Die meisten Items kann man mit Gold kaufen, das man ausschließlich im Spiel erwirbt. Allerdings gibt’s da noch diese Rubine … einige höherwertige Dinge kann man nur damit bezahlen. Rubine kann man auch im Spiel erwerben – sie sind aber ungleich seltener und schwieriger zu kriegen.
Man kann sie aber auch für echte Dolaris in rauen Mengen erwerben …
Einen Haken gibt’s halt immer – aber ich hatte bislang nicht das Gefühl, dass man nicht auch komplett kostenlos damit „erfüllt“ spielen kann (soweit das mit einem kleinen Browsergame geht).

Ein Zeitfresser, der kaum einer ist
Ein Aspekt sollte noch Erwähnt werden: Abenteuer, Quests und „Arbeit“ (quasi automatisches „Farmen“) finden in „Echtzeit“ statt, dauern also zwischen zehn und zwanzig Minuten – oder gar eine bis zwölf Stunden.
In der Zeit kann man dann prima auch andere Sachen machen – die Prokrastinations-Gefahr ist also leicht gedämpft.

9 Gedanken zu „Might Makes Right – ein kostenloses Barbaren-Browsergame hat mich in seinen Klauen“

    1. Och … Würd schon sagen, dass es sich lohnt. Im Gegensatz zu „MyBrute“ sind die Kämpfe zwar nicht so nett animiert – aber man hat viel mehr zusätzliche Spiel-Möglichkeiten wie Quests, Abenteuer etc.

  1. Aufgrund dieser Besprechung habe ich mich mal eingeloggt. Es ist faszinierenderweise „Shakes&Fidget“, das Browsergame. Ich klick‘ da trotzdem mal ein bisschen rum, mal sehen. S&F war jedenfalls nach einigen Wochen durch, wenig erhebend.

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