Fan-Trailer: The Silmarillion

Veröffentlicht von Nerdlicht Nerdlicht am

Im Gegensatz zu diversen Motzköppen da draußen fand ich den Hobbit-Film ja grandios – und freue mich sogar durchaus darüber, dass die Geschichte in drei Filme gedehnt wurde. Ich kann gar nicht genug Tolkien auf die Leinwand kriegen.

Was aber, wenn im Dezember 2014 der letzte Hobbit-Teil ausgeflimmert ist und ich Ende 2015 die entsprechende Extended Edition ausgesehen haben werde …?

Dann brauch ich Nachschub! Und was böte sich da besser an als das grandiose Silmarillion?

Ich bin mit dieser Ansicht anscheinend nicht allein. Redliche Fans haben einen Trailer zusammengeschnitten, der dieser großen Vision ein erstes Antlitz verleiht.

Peter Jackson übernehmen Sie!

Das ganze ist mehr schlecht als recht aus bestehenden Filmen und Computerspielen zusammengeschnitten. Dennoch lief mir ein wohliger Schauder den Rücken runter. Allein die Vorstellung, dereinst einen Silmarillion-Film zu sehen … mit Féanor … und Túrin Turambar … und einer Armee Balrogs … und Morgoth selbst …

Und hier wärs sogar sinnig, Galadriel auftauchen zu lassen. 🙂

Mein Dank gilt @astrodicticum, der dieses hervorragende Video twitterte.


Kommentare ( 3 )

  1. AntwortenAce Kaiser
    Das würde ich ums Verrecken gerne sehen. Alleine der Beren&Luthien-Arc ist einen eigenen Film mehr als wert. Und was da an Erinnerungen hochkäme... Definitiv dafür. ^^
  2. Antwortenmuellermanfred
    Hatte die Diskussion just an diesem Wochenende mit meinen Söhnen. Der Kleine träumt schon lang davon, der Große ist skeptisch, ich denke, es wäre eine ganz andere Art Film. Das Silmarillion kann bloß gezeigt werden, nicht erzählt. Das hat Tolkien sicher selbst in dem Moment gemerkt, als er einzelne Themen heraushob und sie zu Erzählungen erweiterte, ohne sie wirklich vollenden zu können. Das Feanor-Thema kann bloß profanisiert werden und es braucht die große Klammer, Turins Geschichte wäre perfekt, oder eben Beren & Luthien, aber nicht alles zusammen. Augenschmaus für Fans, das ginge, aber ein Filmwerk, das den erzählerischen Eigenarten des Mediums gerecht wird und für sich stehen kann, halte ich nicht für machbar.
    • AntwortenAutorRoland
      "Nicht machbar" sind große Worte. Hat der Comic-Book-Guy über den Herrn der Ringe ja auch behauptet ... ;-) Im Ernst: Du hast im Prinzip Recht. Passenderweise hatte Tolkien ja genau drei Geschichten für "Roman-Auskopplungen" vorgesehen. Mit den "Kindern Húrins" haben Christopher und Adam ja jetzt mal eine der drei "Visionen" umgesetzt. Die anderen beiden sollten "Der Fall Gondolins" und die Geschichte von Beren und Luthien sein. Wär ein klasse Dreiteiler.