Neu: RPG goes web 2.0?

Zurück zum Thema: Am 1. November habe ich in zwei einschlägigen Foren den (Werbe-)Eintrag zum „Aleator“ gefunden. Mit einer wenig informativen bunten Grafik wurde da auf eine neue Web-Community-Seite a la Xing & Co. hingewiesen – nur eben für Rollenspieler.
Im Tanelorn-Forum (ehemals Grofafo) brach daraufhin sogleich eine heftige Diskussion los und zwei Tage später hat der Rollenspiel-Almanach einen der Macher ausführlich zu Wort kommen lassen. Demnach scheinen durchaus hehre Absichten hinter dem Projekt zu stehen.
Ein jeder mag sich ein eigenes Urteil bilden. Ein paar Klicks auf der Seite selbst lassen mich aber auch eher zu den Skeptikern tendieren.
Gut, das Ganze ist zunächst eine Beta-Version – aber es ist doch etwas unglücklich, dass man erst durch langes Probieren (oder durch Hinweise in den genannten Foren) dahinter kommt, dass das Aleator-Forum erst mit Klick auf die „Chips“ zu finden ist.
Richtig übersichtlich ist das so entdeckte Forum in dem winzigen Fenster auch nicht gerade.
Die bei Tanelorn/Grofafo kritisierte Anmeldung mit Realnamen und Ortsangabe ist in Online-Communitys durchaus üblich – aber dieses Bonussystem für fleißige Mitglieder mag dem Ganzen schon einen leichten Ruch des Unseriösen verleihen.
Die Frage bleibt offen, ob es wirklich purer Altruismus ist, weswegen die Aleator-Jungs diesen Bonus wie sie selbst sagen „aus eigener Tasche“ zahlen.
Auf jeden Fall möchte ich mich dem Urteil des Rollenspiel-Almanachs anschließen, wonach „in dem Projekt noch eine Menge Arbeit steckt“.

Musiktipp: Jazz ist anders

Das neue Album der Ärzte darf natürlich nicht unerwähnt bleiben. Auch wenn ich mich in „Jazz ist anders“ im Gegensatz zu früheren Scheiben erst mal ein wenig reinhören musste, möchte ich dennoch dringend zum Erwerb dieses Musikerzeugnisses raten. Nach Möglichkeit sollte es aber die Special-Edition mit Zusatz-EP sein. Die drei Stücke auf der Mini-CD werten das Gesamt-Album enorm auf.

Linktipp: Pen&Paper immer noch am Ende?

Zu dem Thema unterhält man sich auch gerade in einen Forenthread bei SpielXpress.

Hier natürlich mehr aus der Sicht der Spieler. Der Behauptung, dass die Konsumenten weniger zu Pen&Paper-Rollenspielen greifen, da sie ständig WoW spielen, wird nun gegenübergestellt, dass den Entwicklern der Mainstream-Systeme (was immer dazu zählen mag) nichts Neues mehr einfällt.