Warhammer-RPG vor dem Aus!

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Tja … da haben wir noch nicht mal angefangen, das neue Warhammer-40k-Rollenspiel „Dark Heresy“ zu spielen – da ereilt einen schon die Meldung, dass Black Industries alle Warhammer-RPGs (sowohl Fantasy als auch 40k) einstellt.
Sowohl Lorp.de als auch der Rollenspiel-Almanach berichten über den Vorfall und zweifeln noch, ob Feder & Schwert daran festhält, „Schattenjäger“ (so der geplante deutsche Titel von „Dark Heresy“) nun auch wie geplant zu veröffentlichen.
Mittlerweile hat Feder & Schwert sich mit einer eigenen Pressemeldung zu Wort gemeldet und darin versichert, dass sich an der Planung nichts ändern wird (Lorp.de hat seine Meldung mittlerweile auch an den neuen Wissensstand angepasst).
„Schattenjäger“ wird Ende Mai erscheinen.

Neues Rollenspiel: Darc kurz vor Veröffentlichung

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Mal wieder weiß der Rollenspiel-Almanach Interessantes zu berichten. Und zwar stehen nach zehn Jahren Arbeit (nach eigenen Angaben mit zahlreichen Unterbrechungen) ein paar tapfere Hobby (?) – RPGler kurz davor, ihr eigenes Rollenspielsystem veröffentlichen zu können.
Auf den ersten Blick scheint Darc recht interessant zu sein. Die klassischen Fantasy-Elemente (man kann u.a. Elfen und Zwerge spielen) sind durch ein extrem düsteres postapokalyptisches Szenario stark von ihren hergebrachten Klischees „gereinigt“.
Die Parallele zu Warhammer Fantasy drängt sich sicherlich auf – aber ich könnte mir vorstellen, dass „das nicht so nette Rollenspiel“ (Eigenwerbung) sehr individuell daherkommt.

Neu: Startrek-XI-Trailer

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OK … so neu ist diese Nachricht nicht mehr. Dennoch wollte ich sie nicht unerwähnt lassen: Es ist ein allererster kleiner Teaser-Trailer des neuen Startrek-Kinofilms online. Es ist noch so gut wie gar nichts zu sehen – dennoch schürt er ein wenig die Vorfreude auf Weihnachten 2008.
Quelle: ParamountQuelle: Paramount

Lesetipp: Die Welt ohne uns

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Dieses Buch hab ich jetzt auch schon seit gut einer Woche ausgelesen und kann es nur empfehlen. In der ersten Hälfte mangelte es mir zwar ein wenig am roten Faden – dennoch war’s von Anfang bis Ende ein spannender und interessanter Lesegenuss.
Ein bisschen nervt mich ja die amerikanische Unart, in Sachbücher immer auch persönliche Eindrücke des Autors aus seiner Recherche einfließen zu lassen. Was interessiert es mich, ob dieser oder jener Dialogpartner jetzt schlank, kräftig, schweigsam oder mitteilungsbedürftig ist? Das fügt den Fakten, die ein Sachbuch naturgemäß vermitteln soll, nicht den geringsten Mehrwert hinzu. Aber das ist ein Detail, das mich nur ganz am Rande gestört hat.
Die Erkenntnis, wie schnell viele unserer Relikte spurlos vom Erdboden verschwinden, sollte es uns nicht mehr geben, fand ich schon überraschend. Ebenso, wie lange so manch anderes Relikt noch von unserem Dasein zeugen wird – Kunststoffe und Atommüll sind nur die schwerwiegendsten Beispiele.
Zudem lieferte der Autor auch unabhängig von diesem Grundgedanken eine ganze Menge interessanter Fakten.
Am Ende des Buches fehlte mir ein ganz klein wenig das konkrete Fazit. Warum das alles erzählen? Einfach nur, um die allseits bekannte Vergänglichkeit der Dinge darzustellen? Als Aufruf, pfleglicher mit der Umwelt umzugehen?
Auch wenn es ein sehr spannendes Gedankenexperiment ist, und ich ne Menge Dinge gelernt habe – ein bisschen stellte sich mir am Schluss doch die Frage, was das Buch jetzt genau wollte.
Das soll meiner eingänglichen Empfehlung aber keinen Abbruch tun. 🙂