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Lesetagebuch

Lesetagebuch: Kanadier und Legosteine im Weltall

Dann wollen wir nach etlichen Monaten mal wieder das gute alte Lesetagebuch zücken, denn es gibt ein bisschen was zu berichten. So richte ich mich endlich wieder bei Goodreads ein und befasse mich aktuell mit der Raumfahrt in echt sowie in Lego.

Dann wollen wir nach etlichen Monaten mal wieder das gute alte Lesetagebuch zücken, denn es gibt ein bisschen was zu berichten. So richte ich mich endlich wieder bei Goodreads ein und befasse mich aktuell mit der Raumfahrt in echt sowie in Lego.

Zurück zu Goodreads

Vor ein paar Jahren hatte ich ja mal so meine Probleme mit dem Platzhirsch unter den Online-Bücherregalen – die sind seit der Übernahme durch Amazon aber längst Geschichte. Dennoch war ich danach immer zu träge, meinen Datensatz von dem muckeligen aber schwergängigen Reliwa wieder zurückzumigrieren. Nun habe ich mir aber mal ein Herz gefasst und unterrichte ab sofort wieder über dieses Medium über meinen aktuellen Lesestand. Guckt Ihr hier …

Weltraumbücher

Auf der U-Bahn-Fahrt von und zur Arbeit verkonsumiere ich gerade parallel zwei Bücher, die sich um die reale bzw. fiktive Eroberung des Weltalls drehen.

Was würde ein Astronaut tun?

Da wäre zum einen „Anleitung zur Schwerelosigkeit“ von unserem Lieblingsastronauten Chris Hadfield, der in seinem Buch nicht nur seinen Weg zu den Sternen und zurück beschreibt – sondern daraus noch einen kleinen Ratgeber für alle Lebenslagen strickt. Stets nach dem Leitsatz „Was würde ein Astronaut tun?“ Da stecke ich noch in der ersten Hälfte, kann aber schon sagen, dass mir der „Astronauten-Sachbuch-Teil“ sehr gut gefällt … und der „Ratgeber-Teil“ für mich jetzt nicht unbedingt so notwendig scheint. Dabei ist die Grundidee durchaus nett, die Art und Weise, wie ein Astronaut an die Dinge herangehen muss, auch auf das alltägliche Leben zu übertragen. Bislang kriegt es der allseits sympatische Hadfield auch geradeso noch hin, nicht allzu selbstbeweihräuchernd zu wirken. Verstehen wir uns nicht falsch: er IST einfach einer der coolsten Macker auf diesem Planeten (und in dessen Orbit) – aber das muss man ja nicht auch noch selbst in sein Buch schreiben. Aber wie gesagt, damit hält er sich ausreichend zurück – und was soll er auch machen. Die Beschreibungen seiner Ausbildung und Raumflüge ist sehr interessant und spannend. Jedem Weltraum-Fan zu empfehlen!

Was würde eine Lego-Minifigur tun?

Gerade durch bin ich mit dem Bildband von Peter Reid, in dem der Exo-Suit-Baumeister die klassischen Lego-Weltraum-Modelle ab 1978 hochleben lässt. Wie auch auf seinem Flickr-Account zu bewundern ist, nimmt Reid die alten Modelle als Vorlage für wesentlich komplexere Kreationen, die eine wahre Augenweide sind. Doch damit nicht genug, präsentiert er in „Lego Space: Building the Future“ nicht nur diese Modelle sondern bettet sie zudem in eine zukünftige Geschichte der Eroberung des Weltalls durch die Menschen ein. Dabei hangelt er sich geschickt an den tatsächlichen Lego-Modellreihen wie Ice-Planet, Space Police und sogar Blacktron entlang und fügt sie sehr stimmig in seine Gesamthistorie ein. Dabei kommt eine zuweilen etwas Star-Wars-esque Geschichte heraus, was das Gesamtwerk aber nicht minder großartig macht. Abgerundet wird alles durch ausgewählte Bauanleitungen einiger „einfacherer“ Modelle am Ende eines jeden Kapitels. Ein Muss für jeden Lego-Weltraum-Enthusiasten!

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