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Lesetagebuch: Marvel-Comics rauf und runter

Das letztwöchige Update musste aus Gründen ausfallen. Bin zudem seither nur wenig zum Lesen gekommen. Wobei für Marvel-Comics natürlich immer Zeit ist. Aber lest selbst …

Das letztwöchige Update musste aus Gründen ausfallen. Bin zudem seither nur wenig zum Lesen gekommen. Wobei für Marvel-Comics natürlich immer Zeit ist. Aber lest selbst …

Gerade ausgelesen

  • Galactus: Der Band über den ersten Auftritt des Weltenverschlingers Galactus und seines Herolds Silver Surfer gehört zu den besseren Klassikern. Auch wenn der frischvermählte Mr. Fantastic ein etwas überkommenes Frauenbild zu haben scheint … Was er seiner Gattin so an den Kopf wirft, zeugt nicht gerade von einem modernen Geist. Ansonsten spiegeln die spannenden Abenteuer der Fantastischen Vier die pulpige Ära, aus der sie stammen, geradezu idealtypisch wider. Macht Spaß.
  • Iron Man: Etwas zäher geriet da der Classic-Band „Triumph und Tragödie“ über unseren eisernen Helden. Die arg undifferenzierte Darstellung des Vietnamkriegs und die doch etwas schlichte Abfolge recht ähnlicher Schurken, derer sich Iron Man erwehren muss, trüben den Lesegenuss etwas. Lichtblicke sind aber durchaus auch vorhanden, wie zum Beispiel ein übereifriger junger SHIELD-Agent, der dem Helden auf die Nerven fällt – ihm aber auch so manches Mal den metallenen Hintern rettet.

Aktueller Lesestoff

  • Olympos: Erneut der Vollständigkeit halber – ich bin an dem Roman noch immer dran. Es bleibt spannend – kommt aber in Sachen Auflösung der Hintergründe nicht so recht voran. Noch immer gibt es drei – für sich genommen sehr interessante – Handlungsebenen, die irgendwie zusammenhängen. Wie genau, bleibt aber unklar. Da kraxelt Achilles den Olympos Mons auf dem Mars hoch, um sich mit den Göttern anzulegen. Die Roboter von den Jupitermonden fliegen gerade mit Odysseus in Richtung Erde (mit einem atombombenbetriebenen Raumschiff – sehr cool!) Und auf der Erde werden die letzten Menschen gerade von wildgewordenen Dienstrobotern verhackstückt. Es gibt mittlerweile Hinweise, dass das alles in unterschiedlichen Zeiten – ja sogar in Parallelwelten – spielt. Aber wie genau …?
  • Secret Avengers – Mission zum Mars: Dieser aktuellere Sammelband aus der Hachette-Reihe spielt kurz nach der Belagerung Asgards und dem endgültigen Sieg über Norman Osborn (einst der Kobold), der die Welt lange Zeit als vermeintlich geläuterter Held (Iron Patriot) genarrt hat. SHIELD ist wieder hergestellt worden – und Steve Rogers (der „original“ Captain America) ist der Chef. Für etwas heiklere Operationen hat er ein Geheimteam der Rächer gegründet – eben die Secret Avengers. Die müssen in diesem Band mal eben zum Mars, weil da ein uraltes Artefakt für Ärger sorgt. Das ganze ist zeitgemäß gut gezeichnet und macht ne Menge Spaß – auch wenn nicht alle Teammitglieder in diesem Abenteuer voll zur Geltung kommen.

Was als nächstes?

  • Marvel-Hachette-Sammlung: Aus dieser Reihe habe ich kürzlich mal wieder einen ganzen Schwung günstig geschossen. Darunter ein Classic-Band über den Hulk, der zweite Captain-Marvel-Band und „X-Men: Schisma“. Ich werde berichten.
  • „Transport“ von Phillip P. Peterson: Dieser Hard-SF-Roman wurde mir kürzlich von einem Freund empfohlen. Ist schon so gut wie aufm Kindle.

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