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Lesetagebuch: Star-Wars-Comics

Auch wenn mir die klassischen Dark-Horse-Star-Wars-Comics immer gut gefallen haben bin ich sehr froh, dass Marvel nach dem Disney-Kauf den Laden übernommen hat. Die – zudem kanonischen – Bildergeschichten gefallen mir allesamt ausnehmend gut. Dank eines ComiXology-Sales konnte ich hier kürzlich etwas aufholen. Aber lest selbst …

Auch wenn mir die klassischen Dark-Horse-Star-Wars-Comics immer gut gefallen haben bin ich sehr froh, dass Marvel nach dem Disney-Kauf den Laden übernommen hat. Die – zudem kanonischen – Bildergeschichten gefallen mir allesamt ausnehmend gut. Dank eines ComiXology-Sales konnte ich hier kürzlich etwas aufholen. Aber lest selbst …

Gerade ausgelesen

  • Darth Maul – Son of Dathomir: Palpatines erster Schüler hat ja erst durch seine Auftritte in den TV-Serien etwas an Profil gewonnen. Entsprechend wird er auch immer gern als Protagonist in den Comics genommen. Diese Miniserie stammt meines Wissens gerade noch aus der Dark-Horse-Zeit, hat aber dennoch einen nachträglichen Kanon-Stempel erhalten. Erzählt wird eine Fortführung/Ergänzung der Ereignisse der Clonwars-Serie (da bin ich noch nicht so weit vorgedrungen und kann gar nicht sagen, wo das da genau hinpasst), die Mauls Herkunft und die Pläne der „Hexen“ von Dathomir etwas näher beleuchtet. Das liest sich durchaus kurzweilig und trägt ebenfalls dazu bei Darth Maul deutlich facettenreicher wahrzunehmen.
  • Star Wars: Die Hauptserie ist immer noch zwischen Episode IV und V angesiedelt und erzählt nach dem Ende des Vader-Down-Crossovers eher kurze in sich abgeschlossene Episoden, die mal mehr mal weniger spannende Abenteuer unserer Helden schildern. Hin und wieder wird auf Obi Wans Exil auf Tatooine zurückgeblendet (Luke blättert immer noch in Kenobis Tagebuch, das er zuvor gefunden hatte) und mit dem Stormtrooper-Scar-Squad werden durchaus interessante wiederkehrende Gegenspieler eingeführt, die mal etwas individualisiertere und fittere Sturmtruppler darstellen, denen sogar eine nachvollziehbare Motivation zugestanden wird. Besonders nett: Einer von denen rennt mit einem erbeuteten Lichtschwert rum und ist somit eine nette Anspielung auf verworfene Konzeptzeichnungen für den ersten Film. Hier habe ich gerade den sechsten Sammelband durch, in dem R2D2 im Alleingang seinen goldenen Kumpel aus den Fängen des Imperiums rettet.
  • Darth Vader: Diese Serie fand mit dem vierten Sammelband ihren Abschluss. Damit ist die Geschichte zu Ende erzählt, wie Vader nach der Zerstörung des ersten Todessterns herausfand, dass der dafür verantwortliche junge Pilot sein Sohn Luke ist – und wie er nach seinem Versagen das Vertrauen des Imperators zurückgewann. Das hat mir alles sehr gut gefallen, da hier auch eine Menge relevantes Zeug drin war, das klug einige Logiklücken aufgegriffen und teilweise sogar gefüllt hat.
  • Han Solo: Wie vor ihm schon Leia, Lando und Chewbacca hat auch unser aller Lieblingsschmuggler seine eigene abgeschlossene Comic-Serie erhalten. Die war durchaus kurzweilig zu lesen – hat bei mir aber tatsächlich keinen nennenswerten Eindruck geschweigedenn eine bleibende Erinnerung hinterlassen. Der gute Han muss/darf für die Rebellion an einem Weltraumrennen teilnehmen, was natürlich nur Tarnung für eine geheime Geheimmission ist.
  • Poe Dameron: Auch die Charaktere und Ereignisse der neuen Trilogie erhalten ihre Comic-Umsetzung beziehungsweise -Erweiterung. Poe Dameron darf sogar mit eigener fortlaufender Serie am Start sein, die vor Episode VII angesiedelt ist und seine Abenteuer im Dienste der Resistance schildert. Das ganze ist eine recht gelungene Mischung aus eigenständigen Geschichten und einer zarten Prequel-Storyline über die Suche nach Lor San Tekka und somit nach Luke Skywalker, die im „Erwachen der Macht“ ihr vorläufiges Ende fand. Besonders gefällt mir an den Comics, wie die politische Lage in der Galaxis dargestellt wird. Ich habe die Prequel-Romane nicht gelesen (und habe es auch nicht vor), daher schnalle ich das fragile Kalte-Kriegs-Duldungs-Verhältnis zwischen Republik und First Order erst jetzt so richtig. Doch, ist interessant. Mit Abschluss des dritten Sammelbandes bin ich da auch einigermaßen auf dem aktuellen Stand.

Aktueller Lesestoff

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Was als nächstes?

  • Vader, Aphra und Thrawn: Natürlich blieb der beliebteste Star-Wars-Charakter nicht lange ohne eigene Serie. Mit Darth Vader – Dark Lord of the Sith ist der gute Anakin gleich mit einem neuen Titel am Start. Damit nicht genug erhielt die beliebte in der ersten Vader-Serie eingeführte Doctor Aphra ihren eigenen Spin-off. Ebenfalls in der Ära des Imperiums – wenn auch ein wenig früher – angesiedelt ist die Miniserie um Admiral Thrawn. Die Figur kenne ich noch aus dem Prä-Disney-EU-Kanon. Die neue Inkarnation in der Rebels-TV-Serie habe ich noch nicht bewundern können. Wird Zeit, dass ich da mal aufhole.
  • Phasma und DJ: Auch in der aktuellen Ära gibt es noch etliche Figuren, die eine eigene Serie zugestanden bekommen. So haben sowohl Captain Phasma als auch DJ ihre Oneshots erhalten. Ich bin gespannt.

 

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