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Lesetagebuch: Von Ankh-Morpork bis Zamonien

Höchste Zeit, dass ich mein Lesetagebuch mal wieder auf den aktuellen Stand bringe. Dank Weihnachten und einer kurzen infektbedingten Auszeit hat sich da einiges getan. So viel, dass ich das ganze in mehrere Folgen aufteile, beginnend mit den Prosawerken. Aber lest selbst …

Höchste Zeit, dass ich mein Lesetagebuch mal wieder auf den aktuellen Stand bringe. Dank Weihnachten und einer kurzen infektbedingten Auszeit hat sich da einiges getan. So viel, dass ich das ganze in mehrere Folgen aufteile, beginnend mit den Prosawerken. Aber lest selbst …

Kein Fortschritt / noch nicht angefangen

Sven Regener: Magical Mystery | Sven Regener: Wiener Straße | Alexander Jahnke (Hg.): Reiten wir! | Klaus Frick: Das blutende Land | Douglas Adams: Der elektrische Mönch | Douglas Adams: Der lange dunkle Fünfuhrtee der Seele | Douglas Adams: Lachs im Zweifel | Terry Pratchett und Stephen Baxter: Der Lange Kosmos | Paolo Bacigalupi: Biokrieg

Gerade ausgelesen

  • Prinzessin Insomnia: Ich muss leider vielen Kritikern Recht geben. Das war jetzt nicht unbedingt der beste Zamonienroman aus der Moers’schen bzw. Mythenmetz’schen Feder. Aber richtiggehend schlecht ist das Buch jetzt wahrlich auch nicht. Äußerst wortspielerisch und ideenreich geleitet Walter Moers den geneigten Leser durch Gehirn und Gedankenwelt seiner Hauptfigur, der titelgebenden Prinzessin. Leider bleibt das ganze oft etwas handlungsarm und dadurch mühsam zu lesen – und die Anbindung an den Zamonien-Kosmos hätte vielleicht auch etwas deutlicher ausfallen können. Wenigstens eine winzige Parallele zu Blaubärs Wanderung durch den Bollogg-Kopf hätte ich nett gefunden. Die Illustrationen von Lydia Rode (gleichzeitig Alter-Ego der titelgebenden Prinzessin) sind hervorragend und runden das stimmungsvolle Werk bestens ab. Doch, das Buch war alles in allem nett – hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck. Ich hab tatsächlich schon wieder vergessen, wie genau es ausgegangen ist.
  • Der Scheibenwelt-Kalender 2018: Darüber hatte ich mich gefreut. Die Reihe der Scheibenwelt-Kalender wurde tatsächlich mit einem Band über die Hexen fortgesetzt (im Original isses das Discworld-Diary von 2016). Wie gewohnt bietet das Bändchen muntere Texte und großartige Illustrationen für einen Teilaspekt des Scheibenwelt-Kosmos‘. In diesem Falle die Hexenschaft aus Lancre, dem Kreideland und anderen Regionen. Von Oma Wetterwachs bis Tiffany Weh ist jede Hexe von Rang vertreten. Ein Muss für jeden Pratchett-Fan.

Aktueller Lesestoff

  • Futu.re: Mit diesem Stück Science-Fiction tue ich mich ein wenig schwer. Aus mehreren Gründen.
    Metro 2033 vom selben Autor Dmitri Glukhovsky hatte ich damals ganz gern gelesen. Ich mochte seinen Stil, er hat die bizarre U-Bahn-Unterwelt sehr stimmungsvoll in Szene gesetzt, der Roman war durchweg spannend.
    Das gelingt ihn mit diesem dystopischen Szenario zumindest auf den ersten Seiten nicht sonderlich gut. Dabei ist das Szenario durchaus interessant. Wir befinden uns in einer Zukunft, in der der Tod besiegt wurde. Zumindest in Europa muss niemand mehr altern und daran sterben, was zur Folge hat, dass sich der komplette Kontinent in eine einzige gigantische Stadt mit hunderten Milliarden (!) Einwohnern verwandelt hat. Leider beginnt die Handlung wenig spannend mit einem klischeehaften Rauhbein, das von einem klischeehaften Multimilliardär einen klischeehaften Geheimauftrag erhält.
    Was auch arg nervt: die Hauptfigur (besagtes Rauhbein) verhält und äußert sich an mehreren Stellen extrem homophob. Mag sein, dass er absichtlich unsympatisch dargestellt werden soll – anstrengend finde ich das aber schon.
    Aber ich bleibe dran. Das Szenario ist wie gesagt interessant – und so langsam kommt auch die Handlung in Fahrt. Schließlich wurde mir der Roman im Zuge der letzten Lesezwinger-Runde angeraten. Ich muss also …
  • Kaisers Vorfahren: Auch unter den Vorfahren meines alten Kumpels Ace Kaiser finden sich fleißige Schreiberlinge. Die Lebenserinnerungen und Alltagsanekdoten liegen auf meinem Kindle und ich blättere hin und wieder mal rein.

Was als nächstes?

Eine Antwort auf „Lesetagebuch: Von Ankh-Morpork bis Zamonien“

Prinzessin Insomnia stand sehr lange auf meiner Weihnachtswunschliste. Als ich aber die ersten Rezensionen gelesen habe, wurde es erstmals wieder gestrichen. Nach Deinem Post bin ich nun wieder hin und hergerissen, ob ich es mir nicht doch kaufen sollte oder den Osterhasen frage. Immer diese Entscheidungen…

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