Scheibenwelt in Buch und Film

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Wenn auch etwas verspätet möchte ich noch mal kurz ein paar Worte über zwei nicht mehr ganz so aktuelle Medienerzeugnisse aus dem Scheibenwelt-Universum verlieren.

„Schöne Scheine“: Ist nun auch schon wieder eine Weile her, dass ich ihn ausgelesen hab. Aber der letzte Scheibenwelt-Roman hat mir – wie es zu erwarten war – sehr gut gefallen. Zwar setzt sich der „Modernisierungs-Trend“ in Pratchetts Universum fort. Dennoch hatte diesmal auch die Magie wieder ihren Platz – was ich zumindest in den letzten Büchern (von den „Märchen“ mal abgesehen) mehr und mehr vermisst hatte.

„Hogfather“: Erst vor einer Woche kam ich dazu, mir diese (meines Wissens) erste Realverfilmung einer Scheibenweltgeschichte endlich mal komplett anzuschauen.

Was die Optik angeht war ich sehr angetan. Die Macher haben sich sehr an die von mir sehr geschätzten Zeichnungen von Paul Kidby angelehnt. Auch was Werktreue angeht, ist die filmische Umsetzung des Romans (der im Deutschen „Schweinsgalopp“ heißt) sehr gelungen.

Leider wird der Genuss stark durch einen Umstand getrübt, der auch nicht dadurch zu entschuldigen ist, dass es sich „nur“ um eine TV-Produktion handelt: Die Inszenierung ist dermaßen schleppend, dass man denken muss, dass nach all der teuren Optik kein Geld mehr für einen Regisseur übrig war. Den Dialogen fehlt jede Dynamik, die Schauspieler sprechen geradezu behäbig nacheinander ihre Texte runter – ähnlich das Schauspiel selbst.

Ich bin kein Experte – keine Ahnung, ob das vielleicht auch am Schnitt liegen mag. Auf jeden Fall wirkte der ganze Film, als würde er im ersten Gang über die Autobahn rasen wollen. Er kommt irgendwie nicht so recht in Fahrt.

Ein Blick in die IMDB belehrt einen natürlich, dass es sehr wohl einen Regisseur gab, der auch für das nächste Filmprojekt „The Colour of Magic“ (deutsch: „Die Farbe der Magie“ – der erste Scheibenwelt-Roman) verantwortlich zeichnet, das in diesem Jahr in England seine TV-Premiere feiern soll. Ich bin voll der Hoffnung, dass er seinem Job in diesem Fall etwas besser ausfüllt – und auch mal in die höheren Gänge schaltet.

Neu: Weiteres Warhammer-40k-Szenario

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Wie Lorp.de berichtet, steht für das bald erscheinende Warhammer-40k-Rollenspiel „Dark Heresy ein zweites Test-Abenteuer names „Edge of Darkness zum kostenlosen Download bereit.
Ich selbst bin grade dabei den Vorgänger „Shattered Hope“ vorzubereiten – darüber in Kürze mehr.
Im Gegensatz zum Erstling, bei dem man mit vorgefertigten Charakteren spielen muss, liegen bei „Edge of Darkness“ Charakterbögen bei – macht das Ganze natürlich interessanter. Vielleicht schwenke ich ja kurzfristig noch um.

Musiktipp: Der Himmel ist grün!

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Wie sich langsam herumgesprochen hat, ist die Economy-Version des aktuellen Ärzte-Albums Jazz ist anders mehr, als sie scheint: Hinter dem kindlich bemalten Cover verbergen sich völlig neue Songs.
Im Handel ist diese Platte leider nur auf Vinyl erhältlich. Die CD-Version ist lediglich auf den Konzerten käuflich zu erwerben. Ansonsten kann man sich die Songs aber auch auf der Ärzte-Seite herunterladen.
Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich betonen: Es lohnt sich!
Erst mit dieser Platte ist das Gesamtkunstwerk „Jazz ist anders“ komplett. Und es wird noch einmal deutlich, dass die Ärzte sich nicht völlig zu Unrecht als beste Band der Welt bezeichnen.

Call of Cthulhu

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Um auch mal von meinen eigenen RPG-Aktivitäten zu berichten: Letzten Samstag hat sich unsere Gruppe zur ersten Spielsitzung des Jahres zusammengefunden. Es war wieder „Call of Cthulhu“ an der Reihe. Wir spielen hier zurzeit die Kampagne „Horror im Orient-Express“.
Auch wenn sich mein Charakter nun endgültig unaufhaltsam dem Wahnsinn nähert – dabei haben wir gerade das Abenteuer in Triest überstanden und müssen noch zwei Teile des Simulakrums einsammeln – war es wieder sehr kurzweilig und erfolgreich.
Und diesmal hab ich sogar mal eine kleine Heldentat vorzuweisen: Dank großen Würfelglücks gelang es mir, zwei angeschossene Mitstreiter (einer von ihnen der Arzt) mittels Erster Hilfe vor dem sicheren Tode zu bewahren. :-)
Doch – unser Spielmeister war mit uns allen sehr zu Frieden (auch wenn wir bedauerlicherweise einen Mitstreiter an Ithaqua verloren haben).

In dem Zusammenhang ist vielleicht eine Meldung des Rollenspiel-Almanachs von Interesse, wonach die Werke Lovecrafts seit 1.1.2008 „gemeinfrei“ sind – was immer wir konkret auch davon haben mögen …
Stets interessant zum Thema Cthulhu-Rollenspiel das Online-Magazin „Der Ruf„, das nach Monaten der Ruhe wieder Neues zu bieten hat.