Kurzschocker und andere Neuigkeiten

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In der Reihe der Kurzschocker ist ein neues Abenteuer erschienen. Es trägt den Titel „Die Frau im Koffer“ und ist für das Detektiv-Rollenspiel „Private Eye“ konzipiert.

Und wo ich grad dabei bin, die Meldungen des Rollenspiel-Almanachs zu wiederholen (die rsp-blogs-Nutzer wird’s freuen): Es gibt Neues vom Google-Dere-Projekt. Und zwar hat es jetzt auch verlagsseitig den Segen erteilt – und Unterstützung zugesagt – bekommen.

Nun kenne ich das DSA-Universum nur über die Romane, bin ihm aber durchaus zugeneigt. Daher finde ich die Vorstellung, die gesamte DSA-Welt mit einem Google-Earth-Tool durchsurfen zu können, sehr reizvoll.

So etwas würde ich mir auch für die Scheibenwelt und Mittelerde wünschen – oder gibt’s das etwa schon?

Bei mir stehen noch immer die letzten drei Romane von Stephen Kings Dunkler-Turm-Reihe ungelesen im Regal – kann mich irgendwie nicht dazu aufraffen. Dennoch habe ich mit einiger Freude den ersten Band der Comic-Adaption des Stoffes gelesen. Nicht uninteressant für mich daher die Nachricht von sf-radio, dass die Comic-Reihe auf deutsch fortgesetzt wird.

Und schließlich eine Meldung, die mich jetzt nicht sonderlich überrascht: Wie sf-fan.de zu berichten weiß, wurden die rechtlichen Streitigkeiten zum Watchmen-Film beigelegt. Ich freu mich jedenfalls auf den Film!

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Zum Ende der Woche mal ein paar unzusammenhängende Anmerkungen von meiner Seite.

Zunächst möchte ich auf den Artikel zur Würfelhistorie hinweisen, den ich bereits vor einer Woche auf der Basis von Dominiks Recherche für den Rollenspiel-Almanach verfasst habe. Besonders gefreut hat mich der Kommentar von Michael, der das Foto eines 1.900 Jahre alten W20 verlinkt hat.

In gut einer Woche ist die Aufnahme der nächsten Ausgespielt-Episode angesetzt. Intern plant und feilt das Ausgespielt-Team natürlich schon fleißig an den Themen. Ob wir die unlängst mal wieder durchs Dorf gejagte Sau namens „Ende des Pen&Paper-Rollenspiels“ überhaupt einer Erwähnung für würdig befinden, haben wir noch nicht final beschlossen.

Alles weitere unterliegt selbstredend strengster Geheimhaltung. Lasst euch überraschen.

Kürzlich habe ich – auch zu Recherchezwecken für mein Silmarillion-Rollenspiel-Projekt – das „Buch der Verschollenen Geschichten“ ausgelesen. Sehr schöne Lektüre – auch wenn sie das Tolkiensche Universum noch in einem sehr rohen unfertigen Zustand zeigt. Andererseits sind viele Details ausgearbeitet, die man im Silmarillion vermisst.

Dadurch war es – neben dem literarischen Genuss – auch eine ergiebige Ideen-Quelle für mein Projekt.

Worüber ich mir noch (neben vielem Anderen) Gedanken machen muss, ist die Darstellung von Kultur und Gesellschaft des Ersten Zeitalters. Während das Zeitalter des Ringkriegs doch recht spätantik/mittelalterlich daherkommt (und teilweise sogar noch moderner, wenn man an den zeitungslesenden Bilbo Beutlin denkt) – bin ich mir nicht ganz sicher, wie archaisch bzw. andersartig die Tage Beleriands darzustellen sind. Von Gasthäusern und vergleichbarer Infrastruktur ist meines Wissens nie die Rede – dafür von Städten, Straßen und Landwirtschaft. Viele Menschen und Elben dürften dennoch vorwiegend als Jäger, Sammler und Viehhirten leben. Nun … ich werde mir was einfallen lassen.

Schließlich ist bei Spiegel Online mal wieder was zum hoch interessanten Thema Quantenteleportation zu lesen. Kann mir ein Physiker noch mal erklären, warum das nicht zur überlichtschnellen Datenübertragung genutzt werden kann (so sehr ich mir das wünschen würde)?

Abgesehen davon werden wir das selbstredend für unser noch namenloses SF-Rollenspiel-Projekt verwursten. Ich glaube, wir haben in einer Ausgespielt-Episode mal angedeutet, dass wir da was in Arbeit haben. Ist natürlich auch noch streng geheim! :)

Savage Worlds: Star Wars

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Zunächst ein kleines Jubiläum: Dies ist mein 100ster Blogeintrag!

Juhu! :)

Aber zum Thema: Am Samstag fand sich die für mich erste Rollenspielrunde des Jahres zusammen. Gegeben wurde ein Star-Wars-Szenario mit Savage-Worlds-Regeln.

Dank einer etwas unglücklichen Aktion meinerseits – ich hoffte einer Festnahme durch Stormtrooper zu entgehen, indem ich mal eben eine scharfe Handgranate zückte – haben wir es an dem Abend leider gerade mal bis zu unserem Auftraggeber geschafft. Der Gnade des Spielmeisters ist es zu verdanken, dass ich (bzw. mein Charakter) das überhaupt erleben durfte.

Hat aber Laune gemacht, und ich freu mich auf die Fortsetzung.

Alles begann in einer Bar auf Tatooine zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt, der sich später als geradezu historisch herausstellen sollte. Wir haben leider nicht genau erkennen können, ob Han jetzt als erstes geschossen hat oder nicht – zumal uns die bald darauf hereinstürmenden Stormtrooper etwas abgelenkt haben. Aber vermutlich ist es meiner unüberlegten Aktion zu verdanken, dass so viele Imperiumssoldaten so lange in der Bar gebunden waren – genug Zeit für Luke, Obi-Wan & Co. um zu verschwinden. :)

Wie auch immer – die Schergen des Imperators steckten uns in den örtlichen Knast und verschwanden von dem unbedeutenden Sandball. Nach einiger Zeit rekrutierte uns eine Unterweltgröße der Gegend (nein, es war kein Hutte) für eine Himmelfahrtsaktion. Es galt, eine Corellianische Korvette zu entwenden und auf einem anderen Planeten abzuliefern. Was für ein Glück, dass unsere Charaktere noch nicht ahnen, dass das Imperium gerade nach genau so einem Schiffstyp fahndet …

Dies war mein erster Kontakt mit dem Savage-Worlds-Regelwerk. Wir haben bis auf die Charaktererschaffung noch nicht sonderlich in die Tiefen des Systems abtauchen können. Daher mag ich mich dazu noch nicht so recht äußern. Mein erster Eindruck war allerdings, dass es sich jetzt nicht sooo extrem von gängigen Systemen abhebt.

2008/2009

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Frohes neues Jahr!

Hiermit geht mein erstes volles Jahr in der „Bloggosphäre“ zu Ende – und ein neues beginnt. Zeit für eine kleine Bilanz und einen Ausblick.

Sowohl das vergangene als auch alle kommenden Jahre werden natürlich ganz im Zeichen meiner kleinen Familie stehen. Unsere süße kleine Tochter wird stets den Mittelpunkt von allem bilden.

Aber ein bisschen Zeit werde ich auch künftig meinem bescheidenen Egozine und den damit verbundenen Hobbys – allen voran dem Rollenspiel – widmen.

Podcast: Ausgespielt Episode 6

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Zum letzten Mal in diesem Jahr hat das Ausgespielt-Team – diesmal aus gegebenem Anlass ohne meine Mitwirkung – eine neue Episode des „nicht nur Rollenspiel Podcasts“ vorgelegt.
Es ist eine sehr muntere und kurzweilige Episode geworden, bei der man eine ganze Menge über Biologie lernen kann – aber auch über „Trail of Cthulhu“ und andere mehr oder minder rollenspielrelevante Dinge.
An dieser Stelle möchte ich mich auch noch mal ganz artig bei meinen Teamkollegen für die Glückwünsche zur Geburt meiner Tochter bedanken. :)
Aber nun viel Spaß bei Ausgespielt Episode 6 – Auf der Spur von Konrad Dudens Parasiten.