Spielbericht: Scheibenwelt

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Vor einiger Zeit hatte ich an dieser Stelle mein erstes selbst erdachtes und geleitetes Scheibenwelt-Rollenspiel-Abenteuer online gestellt. Und siehe da: die gute Kefa hat es entdeckt und für ihre Spielrunde aufbereitet. Dankenswerterweise hat sie nun damit begonnen, ihren äußerst amüsanten Spielbericht auf ihrem Blog zu veröffentlichen. Diesen möchte ich hiermit allen Interessierten wärmstens ans Herz legen:

Scheibenwelt-Rollenspiel-Abenteuer

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Als großer Fan der Scheibenwelt-Romane von Terry Pratchett, war es mir vor einigen Jahren eine Freude, einige Rollenspiel-Abenteuer für dieses Universum zu entwerfen und zu leiten. Diese möchte ich in loser unregelmäßiger Folge vorstellen.

Hier also mein erstes Scheibenwelt-Rollenspiel-Abenteuer als pdf.

Falls jemand Lust verspürt, dieses Abenteuer mal nachzuspielen, würde ich mich über Feedback sehr freuen.

Scheibenwelt in Buch und Film

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Wenn auch etwas verspätet möchte ich noch mal kurz ein paar Worte über zwei nicht mehr ganz so aktuelle Medienerzeugnisse aus dem Scheibenwelt-Universum verlieren.

„Schöne Scheine“: Ist nun auch schon wieder eine Weile her, dass ich ihn ausgelesen hab. Aber der letzte Scheibenwelt-Roman hat mir – wie es zu erwarten war – sehr gut gefallen. Zwar setzt sich der „Modernisierungs-Trend“ in Pratchetts Universum fort. Dennoch hatte diesmal auch die Magie wieder ihren Platz – was ich zumindest in den letzten Büchern (von den „Märchen“ mal abgesehen) mehr und mehr vermisst hatte.

„Hogfather“: Erst vor einer Woche kam ich dazu, mir diese (meines Wissens) erste Realverfilmung einer Scheibenweltgeschichte endlich mal komplett anzuschauen.

Was die Optik angeht war ich sehr angetan. Die Macher haben sich sehr an die von mir sehr geschätzten Zeichnungen von Paul Kidby angelehnt. Auch was Werktreue angeht, ist die filmische Umsetzung des Romans (der im Deutschen „Schweinsgalopp“ heißt) sehr gelungen.

Leider wird der Genuss stark durch einen Umstand getrübt, der auch nicht dadurch zu entschuldigen ist, dass es sich „nur“ um eine TV-Produktion handelt: Die Inszenierung ist dermaßen schleppend, dass man denken muss, dass nach all der teuren Optik kein Geld mehr für einen Regisseur übrig war. Den Dialogen fehlt jede Dynamik, die Schauspieler sprechen geradezu behäbig nacheinander ihre Texte runter – ähnlich das Schauspiel selbst.

Ich bin kein Experte – keine Ahnung, ob das vielleicht auch am Schnitt liegen mag. Auf jeden Fall wirkte der ganze Film, als würde er im ersten Gang über die Autobahn rasen wollen. Er kommt irgendwie nicht so recht in Fahrt.

Ein Blick in die IMDB belehrt einen natürlich, dass es sehr wohl einen Regisseur gab, der auch für das nächste Filmprojekt „The Colour of Magic“ (deutsch: „Die Farbe der Magie“ – der erste Scheibenwelt-Roman) verantwortlich zeichnet, das in diesem Jahr in England seine TV-Premiere feiern soll. Ich bin voll der Hoffnung, dass er seinem Job in diesem Fall etwas besser ausfüllt – und auch mal in die höheren Gänge schaltet.