Lesetagebuch: Eoin Colfer

Veröffentlicht von Nerdlicht Nerdlicht am

Das Lesetagebuch-Projekt geht hiermit in die zweite Runde. Diesmal gibt es keine komplette Besprechung eines Buches – das soll ohnehin eher die Ausnahme bleiben – sondern vielmehr etwas Geplauder über meinen aktuellen Lesestoff.

Keine Ahnung, wie man den Namen korrekt ausspricht. Aber von Eoin Colfer hatte ich bis dato nur oberflächlich mal was gehört. Meine Schwester liest mit ziemlicher Begeisterung „Artemis Fowl“ – wovon ich mich bislang nicht habe anstecken lassen.
Nun habe ich zu den einschlägigen Jahresend-Festivitäten überraschend zwei Druckerzeugnisse aus seiner Feder geschenkt bekommen.

Comic: Artemis Fowl

Zunächst die Comic-Adaption des ersten Artemis-Fowl-Romans – und ich muss sagen: ich war angenehm überrascht.
Die Welt, die vor dem Leser hier ausgebreitet wird, wirkt auf den ersten Blick vielleicht nicht gerade neu – es ist letztlich mal wieder ein Jetztzeit-Szenario mit Elfen und Kobolden – aber die Umsetzung ist relativ einzigartig weil durchdacht, detail- und ideenreich. Hinzu kommen interessante, nicht ganz so schablonenhafte Charaktere und eine ziemlich spannende Handlung. Doch, ich war angenehm überrascht. Ob ich mir jetzt gleich die Romane zulege – keine Ahnung. Die Comicreihe werde ich – trotz des leicht mangaesken Stils – aber weiterlesen.

Per Anhalter durch die Galaxis – der sechte Teil der Trilogie

Als zweites wurde ich mit „Und übrigens noch was„, der Fortsetzung der Anhalterreihe überrascht. Am „sechsten Teil der Trilogie“ lese ich gerade und möchte mich daher noch nicht zu einem abschließenden Urteil hinreißen lassen.
Bislang scheint mir Colfer aber ein bisschen zu sehr bemüht, Stil und Humor von Douglas Adams zu imitieren. Das könnte auf Dauer etwas anstrengend werden – weil er daran mit Sicherheit scheitern muss. Ich weiß wovon ich rede – ich habe das in zwei Fanzine-Kurzgeschichten auch mal probiert. 🙂
Aber bislang ist der Roman immerhin amüsant, und ich habe hier und da auch mal schmunzeln müssen. Ob dieses Buch allerdings wirklich notwendig ist … Nun, vielleicht werde ich mich dazu äußern, wenn ich es ausgelesen habe.
Immerhin habe ich kürzlich beim Lesen in der U-Bahn meine Station verpasst – zumindest ein Indiz, dass es mich doch zu fesseln vermag.