Lesetagebuch: Von Asterix bis Zamonien

Veröffentlicht von Herr Kowski am
Lesetagebuch: Von Asterix bis Zamonien

Liebes Lesetagebuch, wann soll ich das nur alles lesen ...?

Mit dieser Ausgabe meines Lesetagebuchs hoffe ich, alles wieder auf halbwegs aktuellem Stand zu haben. Hier soll es um jene Comics gehen, die sich weder um Capeträger noch um die weit entfernte Galaxis drehen. Aber lest selbst …

Gerade ausgelesen

  • Entenhausen Edition: Ich muss gestehen, dass die Lektüre von Band 46 aus dieser Reihe bereits so lange her ist, dass ich Details daraus gar nicht mehr wiedergeben kann. Daher an dieser Stelle nur eine ganz grundsätzliche Empfehlung für die Carl-Barks-Komplettausgabe mit allen „kürzeren“ Donald-Duck-Geschichten aus der Feder des Meisters – und natürlich in der Übersetzung von Dr. Erika Fuchs. Lesebefehl nicht nur für eingefleischte Donaldisten.
  • Asterix in Italien: Ich finde, dass das neue Autoren-Zeichner-Duo seine Sache ziemlich gut macht. Nach den Pikten und Cäsars Papyrus liest sich auch diese Tour durch das antike Italien sehr kurzweilig und flott. Im Rahmen eines Wagenrennens lernen Asterix und Obelix die verschiedenen Regionen des Stiefels kennen, wobei natürlich kaum eine Anspielung und kein Klischee ausgelassen wird. In jedem Fall sind die neuen Geschichten eine deutliche Steigerung zu Uderzos Alleingängen der vorangegangenen Jahre. Ob sie aber an die Goscinny-Klassiker von Anno Tobak heranreichen (oder ob ich selbige nostalgisch überhöhe) muss ich beizeiten noch mal mit einem reread herausbekommen.
  • Die Stadt der Träumenden Bücher: Dieser Comic-Doppelband aus deutschen Landen hat mich schlicht begeistert. Wenn eine durchaus grandiose Romanvorlage in die neunte Kunst transferiert wird, muss das Ergebnis ja nicht zwangsläufig ebenfalls gut sein. Hier ist dies aber der Fall. Was sicherlich damit zu tun hat, dass Walter Moers daselbst und Florian Biege sich unfassbar viel Mühe gegeben und Zeit genommen haben, um aus der Vorlage die beiden Bände Buchhaim und Die Katakomben zu zaubern. Hier darf man tatsächlich mal von graphic novel sprechen. Jedes Panel ist ein Gemälde und die Heldenreise des unbedarften angehenden zamonischen Dichterfürsten Hildegunst von Mythenmetz in die buchimistischen Tiefen der literarischen Metropole Buchhaim und zurück wird gekonnt verdichtet und höchst stimmungsvoll visualisiert. Großartig!

Aktueller Lesestoff

nix

Was als nächstes?

  • Entenhausen Edition: Mit Entsetzen habe ich festgestellt, bei dieser grandiosen Reihe (s.o.) schon zwei Ausgaben im Rückstand zu sein. Die Nummern 47 und 48 müssen zeitnah erworben und konsumiert werden.
  • Perry Rhodan: Und auch hier habe ich gepennt. Vor einiger Zeit hatte Cross Cult ja den erneuten Versuch gestartet, den guten alten Perry mal wieder ins Comicformat zu übertragen. Das Ergebnis ist ehrlich gesagt nur mäßig. Wie es ausgeht, will ich jetzt aber trotzdem wissen. Hier fehlen mir noch die Hefte fünf und sechs.