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Die Woche

Die Woche: Ärzte, Astronomie, Ahsoka

Bisschen Musik gehört, im Homeoffice gesessen und in die Sterne geguckt. Und die Serien sind (fast) alle. Meine Woche.

Allzu sehr hat sich diese Woche nicht von der vorangegangenen unterschieden – aber das geht vermutlich vielen von uns so in diesen Tagen.

Letzte Woche: Gast-Katze, NaNoWriMo, neues Format

Noch immer stattet uns die Nachbarskatze regelmäßige Besuche ab und noch immer tippe ich fleißig tagtäglich ein paar Sätze für mein diesjähriges NaNoWriMo-Projekt. Das erste Raketenmärchen1 ist sogar schon fertig, das zweite könnte noch was werden.

Die Ärzte sind zurück

Ja, ich weiß, sind sie schon etwas länger. Das Album lag nun auch schon etliche Wochen von mir ungehört bei uns herum. Dazu muss man wissen, dass ich nie so der große Musikhörer war – und vor allem kann ich Musik nicht „nebenher“ hören.2

Daher habe ich mich diese Woche dazu verdonnert, „Hell“ endlich durchzuhören – die beiden Singleauskopplungen „Morgens pauken“ und „True Romance“ kannte ich selbstredend schon.

Tja … Was soll ich sagen? Ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass es endlich wieder neues Material von BelaFarinRod3 gibt. Bei ihrem letzten Konzert 2012 auf der Horner Rennbahn in Hamburg4 hatte ich ihnen das Gequatsche, dass dies (für lange Zeit) ihr letztes Konzert sei, nicht geglaubt.5 Die acht folgenden Jahre waren dann schon eine schwere Durststrecke.

Insofern will ich nicht meckern. Die Scheibe mag nicht überragend sein – aber sie ist gut. Sind immerhin Die Ärzte. So ein richtiger Kracher ist diesmal halt nicht dabei – auch wenn mir „Morgens pauken“ schon ganz gut ins Ohr geht und dort verbleibt.

Wie immer mag ich die Farin-Sachen deutlich lieber,6 als die Bela-Sachen – „Alle auf Brille“ ist allerdings richtig gut. Und wie immer ist es vermutlich Rods Genie zu verdanken, dass die Arrangements und das Spiel mit den Genres in höchster Perfektion gelingt.7

Ach … vielleicht muss ich mich nur ein wenig reinhören, so zwanzig bis dreißig Mal.

Möchtegern Hobby-Astronom

An dieser Stelle sei nur kurz auf meine zaghaften Schritte zurück zur Hobby-Astronomie hingewiesen. Vor zwei Wochen hatte ich mich mit Astronomie-Podcasts und diese Woche mit Astronomie-Apps beschäftigt.

In der kommenden Woche wird es ernst: Ich schaue mich nach einem Einsteiger-Fernrohr um. Ich werde berichten – und um Rat betteln.

Softdrinks

Ein kurzes Wort zu sprudelhaltigen, alkoholfreien, mal koffein- und mal hopfenhaltigen Getränken. Drüben beim Herrn R Punkt hatten wir uns schon vor einer Weile auf seine Empfehlung hin über eine spezielle Apfelschorle unterhalten, die ich okay fand – mich aber nicht vom Hocker gehauen hat.8

Davon angeregt habe ich in dieser Woche zu einem scheinbar ähnlichen Getränk gegriffen, das als Gemeinschaftsproduktion eines Bierbrauers und eines Saftherstellers daherkommt. Hätte ich mir die Flasche vorher genauer angeschaut, wäre sie vermutlich nicht im Einkaufswagen gelandet: Hälfte alkoholfreies Bier, Hälfte – immerhin frischgepresster – Saft. Ja, so schmeckt das auch.

Ebenfalls diese Woche festgestellt: Der Energy Drink eines bekannten Cola-Herstellers schmeckt nach aufgelösten Gummi-Colaflaschen.9

Serien sind alle

The Crown10 durch, Cobra Kai geht erst im Januar weiter, WandaVision11 kommt auch erst 2021. Was sollen wir denn jetzt gucken? Wir hätten da noch eine Staffel Narcos: Mexico12 rumliegen, aber dann? Empfehlungen werden gern angenommen.

Wenigstens gibt’s einmal die Woche neues von der Discovery und von Baby-Yoda.13 An dieser Stelle besser eine

WARNUNG VOR DEM SPOILER

Wars und Trek

Welch großartige neue Mandalorianer-Folge! Ja, die Serie ist vollgestopft mit Fanservice, aber ich mag Fanservice. Baby-Yoda hat endlich seinen Namen erhalten,14 wir wissen ein wenig mehr über seine Herkunft – beziehungsweise überhaupt mal was. Und sie ist endlich da: Ahsoka Tano! Die großartige Figur aus den Animationsserien Clone Wars und Rebels hat endlich ihren ersten Live-Action-Auftritt. Ganz große Klasse!

Und ja: Auch bei Discovery wurden diese Woche mächtig viele Bezüge zu alten Serien und Folgen hergestellt, Metahandlung und die Gesamthistorie wurden vorangebracht. Endlich wurde ein direkter Bezug zu TNG und Picard hergestellt15 – und wir wissen nun, wie es seit der Zerstörung ihrer Heimatwelt mit den Romulanern weitergegangen ist. Wie all diese Punkte zusammengeführt wurden, hat mir sehr gut gefallen.

Dass die Probleme der Autorinnen und Autoren mit der Hauptfigur der Serie offen in derselben verhandelt werden, finde ich immerhin interessant. Dass Saru Ensign Tilly zum XO machen will – da weiß ich allerdings noch nicht, wie ich das finden soll. Nicht falsch verstehen, Tilly ist großartig, eine der besten im ganzen Cast! Aber handlungslogisch finde ich das schon etwas schwierig.

Meine Begeisterung überwiegt jedoch unverändert. Wenn es noch eines weiteren Grundes bedurft hätte – es wäre die Hommage für Anton Yelchin gewesen.

Örwyrm

(Ohrwurm der Woche ergibt sich aus dem oben gesagten.)

Nächste Woche: Handyspiele, Freundebuch, Advent

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  1. Ich denke, ich werde es künftig doch in einem Wort schreiben. []
  2. Multitasking ist überhaupt nicht meins. []
  3. Es gibt nur einen Gott! []
  4. Ganz genau war es der 25. August 2012. []
  5. Hat niemand. Sagen sie ja immer. []
  6. Gleich zweimal trifft er mit seinem ewigen Strand-Thema meinen zur Zeit arg gereizten Fernweh-Nerv. []
  7. Die Rod-Sachen liegen für mich immer so dazwischen. Ja, mir ist bewusst, dass mein Albums-Favorit ausgerechnet von Bela und Rod stammt. []
  8. War mir nicht hopfig und nicht blubberig genug. []
  9. also gar nicht []
  10. Großartige vierte Staffel! Diana, Thatcher, das volle Programm. Witzig auch, dass man mit diesem Fokus das Ende des kalten Krieges und unsere Wiedervereinigung komplett ausblenden kann. []
  11. Endlich wieder MCU-Zeugs! []
  12. Die erste Staffel war durchaus gut – Pablo hatte sogar in einer Folge einen Gastauftritt. Trotzdem schieben wir die zweite ewig vor uns her. []
  13. Ich find ihn immer noch süß, egal wie viele Eier er verputzt. []
  14. Grogu []
  15. hängt ja im Grunde schon von Anfang an in der Luft []

6 Antworten auf „Die Woche: Ärzte, Astronomie, Ahsoka“

Hast Du früher mehr Musik gehört? Ich deutlich mehr. Jetzt muß ich es so machen wie Du: Mir explizit vornehmen mal in ein neues Album reinzuhören.

Wir haben momentan auch kaum Radio an und wenn ich allein was „auf den Ohren“ habe, dann Podcast. Oder ich genieße mal fünf Minuten Stille.

Schon seltsam dieses älter werden.

Mein Senf zur letzten Discovery-Folge:

Das mit Tillys Beförderung war ein Wesley-Crusher-Moment, und jetzt ham wa womöglich eine Wesley-Crusher-Situation. Das wäre nicht schön.

Mamas Auftritt war überhastet. Dass sie dem (der?) Qowat Milat beigetreten ist, war haarsträubend.

Oh ja … Eine Wesley-Crusher-Situation trifft es ganz gut. Und eine solche wäre wahrlich nicht schön.

Die Picard-Verbindung hätte ich mir auch anders gewünscht als mit dieser an den Haaren herbeigezogenen Wendung, die ja letztlich nur zeigen soll: Guckt mal! Picard!

Muddi hätte schließlich auch einfach so auf Vulkan … äh … Dingens … sein können.

Und warum haben sie Michael ein „Extra-Jahr“ gegeben – und nun verhält sich alles so, als wäre sie nicht einen Tag länger in der Zukunft, als die Discovery. Aber da kommt womöglich noch was.

Und ich mag DISCO noch immer. Aber ich mochte auch schon immer an Trek-Serien rummäkeln. Passt also.

Ja, dieses Extra-Jahr! Die tut immer so, als wäre es viel länger gewesen.

„Book, weißt Du noch damals, als wir dieses Ding auf Bummbäff 17 drehten? Hältst Du für möglich, dass uns diese Erfahrung in der aktuellen Situation von Nutzen sein könnte?“

„Ja, Michael. Oder das von uns durchgezogene Manöver auf Klingklang. Das könnte auch funktionieren.“

Vielleicht WAR es ja viel länger, aber sie vertuscht es aus irgendeinem Grund. *zurettenversuch*

I mog DISCO aa nach wie vor. Das Kritteln gehört dazu.

„Mamas Auftritt war überhastet. Dass sie dem (der?) Qowat Milat beigetreten ist, war haarsträubend.“

Das stimme ich Dir absolut zu.

Mal sehen, wann DISCO aus der Selbstfindungsphase raus ist.

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