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Lesetagebuch: Vader wieder up, Olympos immer noch nicht down, Captain Marvel und Moon Knight

Auch in dieser Woche bleibt es bei mir Comic-lastig. Die Lektüre des einzigen Romans „Olympos“ geht dabei nur schleppend voran (obwohl er eigentlich grad spannend ist). Neben ein bisschen Star Wars mache ich mich daran, ein paar von mir bislang vernachlässigte Superhelden zu studieren: Captain Marvel und Moon Knight. Aber lest selbst …

Auch in dieser Woche bleibt es bei mir Comic-lastig. Die Lektüre des einzigen Romans „Olympos“ geht dabei nur schleppend voran (obwohl er eigentlich grad spannend ist). Neben ein bisschen Star Wars mache ich mich daran, ein paar von mir bislang vernachlässigte Superhelden zu studieren: Captain Marvel und Moon Knight. Aber lest selbst …

Gerade ausgelesen

  • Vader Down: Und damit ist das erste Crossover-Ereignis der neuen Marvel-Star-Wars-Comics auch schon wieder um. In sechs Heften – verteilt auf die Serien „Star Wars“ und „Darth Vader“ – trafen die Helden/Schurken beider Serien aufeinander. Wie der Titel schon sagt, beginnt alles damit, dass Vader auf einem Planeten der Rebellen abstürzt. Wir befinden uns dabei zwischen den Film-Episoden IV und V. Vader hat gerade erfahren, dass der junge Todessternzerstörer sein Sohn ist und will seiner Habhaft werden. Die Rebellen ahnen davon nichts und wollen Vader einfach nur ausschalten (was natürlich nicht gelingt – das Gegenteil ist der Fall). Schließlich ist man sich innerhalb des Imperiums auch nicht grün und Vader muss sich gegen konkurrierende Flottenchefs durchsetzen. Das alles ist hervorragend gezeichnet und spannend erzählt. Ab und an ein wenig slapstickhaft – aber das geht durchaus in Ordnung. Nachdem es zuvor darum gegangen war, wie Vader das Wissen um Lukes Existenz erlangt und man ein wenig über Kenobis Aufenthalt auf Tatooine erfahren hat, wurde es hier etwas weniger „relevant“. Ich denke, ich werde die Serien daher jetzt erst mal ein wenig ruhen lassen und steige vielleicht in ein paar Monaten wieder ein, wenn neue Sammelbände vorliegen.
  • Captain Marvel: Auch wenn ich mich mittlerweile in dem stark bevölkerten Superheldenuniversum des Marvel-Verlags recht gut auszukennen meine, gibt es immer noch etliche Helden, über die ich nur oberflächlich Bescheid weiß. Einer davon ist Captain Marvel. Viel mehr als, dass der irgendwie aus dem Weltraum stammt und auch sonst recht Superman-ähnlich daherkommt, wusste ich über den bislang nicht (außer natürlich, dass er einen Namensvetter im DC-Universum hat, da der Name irgendwie wohl nicht geschützt ist). Da kam mir der entsprechende Band aus der Hachette-Reihe gerade gelegen, um diese Wissenslücke zu füllen. Und auch wenn ich sonst die klassischen Geschichten aus den 60er/70ern oft nur mühselig lesen kann, hat mir dieser Klassiker, in dem zudem Erzschurke Thanos seinen ersten Auftritt hat, gut gefallen. Wobei Mar-Vell (ja, so heißt der wirklich) selbst eher ein Durchschnittsheld ist – aber die Geschichte des kosmischen Schurken Thanos ist durchaus nett.

Aktueller Lesestoff

  • Olympos: Da ich die wenigen Lese-Zeitfenster meist mit der Lektüre von Comics fülle, komme ich hier nur langsam voran – obwohl es grad ziemlich spannend ist. Eines von Simmons‘ Lieblings-SF-Themen ist ja die Vorstellung, dass es in fernster Zukunft fast automatisch dazu kommt, dass die Welt (auf technischem Wege) beseelt wird. Das hat er in seinem großartigen Hyperion-Epos bereits mit seiner Version des Teilhardschen Menschengottes verarbeitet (Omegapunkt und so, wissta bescheid). Und auch hier spielen die „beseelte Biosphäre“ und andere rätselhafte Überwesen als Protagonisten eine Rolle. Eine sehr reizvolle SF-Idee, wie ich finde. Wie das alles mit den – offensichtlich „künstlichen“ – griechischen Göttern und dem Krieg um Troja zusammenhängt, ist immer noch unklar. Es bleibt aber spannend.

Was als nächstes?

  • Star Wars Masters Series 12: Ehe Disney sich das Star-Wars-Universum einverleibte und die Comic-Rechte an den hauseigenen Marvel-Verlag vergab, lag die Lizenz bei Dark Horse. Schon diese Comics habe ich sehr gern gelesen und mich da an die Sammelbände aus dem Hause Panini gehalten. In der Reihe „Star Wars Masters Series“ wird die Dark-Horse-Ära noch eine Weile fortgeführt, was mich freut, da ich da längst noch nicht alles habe. Den zwölften Band aus dieser Reihe habe ich kürzlich erworben und werde ihn mir zeitnah zu Gemüte führen.
  • Moon Knight: Ein weiterer Marvel-Held, über den ich noch sehr wenig weiß, ist Moon Knight. Den hat sich der Verlag wohl mal als (ziemlich offensichtlichen) Batman-Klon ausgedacht. Zusätzlich hat er zwar noch ein paar Superkräfte (und trägt weiß statt schwarz) – viel mehr weiß ich über den aber nicht. Da kam mir das Sonderangebot bei Comixology vor ein paar Tagen sehr gelegen. Die ersten zwölf Hefte der 2014er-Moon-Knight-Serie habe ich mir gleich gesichert und schmöker die alsbald mal durch.

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